Good morning!

by 14 selina
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Bereits vergangene Woche hatten Caro und ich Estefany, Matildes älteste Tochter, besucht, um mit ihr festzulegen, was wir den Kindern an unserem ersten Tag als Englischlehrer beibringen wollen. Wir trafen und am Abend bei ihr, als ein mächtiges Gewitter losbrach und noch während wir dabei waren zu entscheiden, in welche Altersgruppen wir die Klassen aufteilen sollten, fiel der Strom aus. Estefany beruhigte uns, dass das hier öfters vorkommt und dass das Licht in einer Stunde oder zwei oder drei, wieder funktionieren würde.

So saßen wir dann bei Kerzenschein und Handyleuchten am kleinen Esstisch und überlegten uns Lektionen für die Klassen, während draußen das Unwetter tobte. Caro und ich meinten, das wir Gewitter mögen. Bei mir im Rheintal ist es auch leicht Gewitter zu mögen. Sie bleiben meist in den Vogesen oder im Schwarzwald an den Bergen hängen und ich kann die Blitze von weitem betrachten.

An diesem Abend war das Gewitter jedoch nah an uns heran gerollt und als bei einem Blitz der Router für das Internet plötzlich mit einem hellen Schlag das Zeitliche segnete, waren wir alles andere als gelassen und dachten schon darüber nach uns ins Auto zu verziehen. Aber das Gewitter rollte weiter und irgendwann gab ich das Zählen zwischen Blitz und Donner auf. Als der Plan für die Klassen fertig gestellt war, fuhr Estefany uns in strömenden Regen zu Matilde zurück, wo die ganze Familie bei Kerzenschein zusammen saß.

Heute fand hinter meinem kleinen Häuschen, unter dem Dach wo sich sonst immer die Frauen zu einer Reunión treffen, unsere ersten Englischstunden statt. Um acht begann die erste Klasse für die ganz kleinen von vier bis acht. Zumindest sollte sie um acht beginnen, aber ahoríta ist hier kein unbekanntes Wort und wir begannen erst eine viertel Stunde später. Wir brachten den ganz Kleinen Begrüßungen wie z.B. „Good morning!“ und „Good afternoon!“ oder „My name is ...“ bei. Bei den ersten Versuchen piepsten sie noch wie kleine Mäuschen, wurden dann aber selbstbewusster. Da unsere Schüler noch sehr jung waren, sangen wir auch ein Lied mit ihnen, bei dem sie sich sehr freuten, als sie „Good morning!“ hörten und ein bisschen malen durften sie auch. Als die Stunde vorbei war spielten die Kinder noch ein wenig in Matildes Haus und dabei riefen sie lautstark „MY NAME IS PAULA!“ oder „GOOD MORNING!“.

Für die zweite Klasse war das Programm etwas anspruchsvoller. Mit den Neun- bis Zwölfjährigen übten wir uns vorzustellen. Mit allem drum und dran. Von der Anzahl der Geschwister, der Lieblingsmusik, dem Wohnort, dem vollen Namen, bis zur Lieblingsbeschäftigung. Dann waren die vorgesehenen 1 ½ Stunden auch schon vorbei.

Mir hat es großen Spaß gemacht, mit den Kindern zu lernen. Denn sie haben nicht nur von uns Englisch gelernt, sondern wir auch von ihnen Spanisch. Ich freue mich schon sehr auf die nächsten Englischstunden. Den Kleinen bringen wir die Ausdrücke für das Wetter bei und mit den Älternen üben wir das Buchstabieren.

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